ALLGEMEIN

1.Bedingung – Das Wissen (ʿIlm) über die Bedeutung hinsichtlich des Negierens von anderen Gottheiten neben Allāh

Eyad Hadrous 30. Dezember 2019


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Die Gelehrten haben anhand der Quellen aus dem Qurʾān und der Sunnah herleiten können, dass das Bekenntnis ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ nur unter sieben Bedingungen angenommen wird:

Die erste Bedingung: Das Wissen (ʿIlm) über die Bedeutung hinsichtlich des Negierens von anderen Gottheiten neben Allāh und des Bestätigens des einzigen Gottes, welches das Unwissen ausschließt.

Dass derjenige, der diese Worte ausspricht jede Form von ʿIbādah (Gottesdienst) negiert und sie allein Allāh zuschreibt, wie es Allāh, der Erhabene sagt:

 „Dir alleine dienen wir und Dich alleine bitten wir um Hilfe.“ [al-Fātiḥa 1:5]                                                                                                                

Also wir dienen Dir und niemand anderem und suchen Hilfe bei Dir und bei niemand anderem. Allāh, der Erhabene sagt:

 „Wisse also, dass es keinen Gott außer Allāh gibt.“ [Muhammad 47:19]                                                                                                                                        

Des Weiteren spricht der Erhabene:

 „Und diejenigen, die sie anstatt Seiner anrufen, verfügen nicht über die Fürsprache, außer wer der Wahrheit entsprechend bezeugt, und sie wissen (es).“ [Zuchruf 43:86]                                                                                                 

Die Qurʾānexegesen sagen über diesen Vers: Außer wer ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ bezeugt. Und sie wissen es, also das, was sie bezeugen, befindet sich in ihren Herzen und auf ihren Zungen. In Sahīh-Muslim wird von ʿUthmān ibn ʿAffān – Allāh möge Wohlgefallen an ihm haben! – berichtet, dass der Gesandte Allāhs, sallallāhu ʿalayhi wa sallam, sagte: „Wer stirbt und weiß, dass es keinen Gott gibt außer Allāh, wird das Paradies betreten.“ [Muslim, Nr. 26]

Der Prophet, sallallāhu ʿalayhi wa sallam, hat das Wissen zur Voraussetzung für das Glaubensbekenntnis gemacht.

[Scheich ʿAbdurrazzāq al-Badr, Die Schlüssel des Guten]