ALLGEMEIN

2.Bedingung – Die Gewissheit (Yaqīn), welche jegliche Zweifel ausschließt.

Eyad Hadrous 30. Dezember 2019


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Die Gelehrten haben anhand der Quellen aus dem Qurʾān und der Sunnah herleiten können, dass das Bekenntnis ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ nur unter sieben Bedingungen angenommen wird:

Die zweite Bedingung: Die Gewissheit (Yaqīn), welche jegliche Zweifel ausschließt, nämlich dass der Mensch, der das Glaubensbekenntnis ausspricht, absoluter Gewissheit ist und darin keinerlei Zweifel hegt.

Yaqīn ist das vollkommene Wissen. Allāh, der Erhabene sagt über die Eigenschaften der Gläubigen:

 „Die (wahren) Gläubigen sind ja diejenigen, die an Allāh und Seinen Gesandten glauben und hierauf nicht zweifeln und sich mit ihrem Besitz und mit ihrer eigenen Person auf Allāhs Weg abmühen. Das sind die Wahrhaftigen.“ [al-Hudschurāt 49:15]

In Sahīh-Muslim wird von Abū Hurairah, radiyallāhu ʿanhu überliefert, dass der Gesandte Allāhs, sallallāhu ʿalayhi wa sallam, sprach:

 „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allāh gibt und dass ich der Gesandte Allāhs bin. Es gibt keinen Diener, der ohne daran zu zweifeln auf Allāh trifft, außer dass er das Paradies betreten wird.“ [Muslim, Nr. 27]

In Sahīh-Muslim wird ebenfalls von Abū Hurairah überliefert, dass der Gesandte Allāhs, sallallāhu ʿalayhi wa sallam, sagte:

 „Wen ich hinter dieser Gartenmauer treffe und mit Gewissheit im Herzen bezeugt, dass es keinen Gott außer Allāh gibt, dem verkünde das Paradies.“ [Muslim, Nr. 31]

Er, sallallāhu ʿalayhi wa sallam, hat hier die Gewissheit zu einer Bedingung gemacht.

[Scheich ʿAbdurrazzāq al-Badr, Die Schlüssel des Guten]