ALLGEMEIN

7.Bedingung – Das Befolgen (Inqiyād), welches das Unterlassen ausschließt.

Eyad Hadrous 30. Dezember 2019


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Die Gelehrten haben anhand der Quellen aus dem Qurʾān und der Sunnah herleiten können, dass das Bekenntnis ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ nur unter sieben Bedingungen angenommen wird:

Die siebente Bedingung: Das Befolgen (Inqiyād), welches das Unterlassen ausschließt.

Derjenige, der ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ ausspricht, muss sich Allāhs Gesetz unterwerfen, sich seinem Urteil fügen und sich Ihm völlig hingeben. Somit hält er wirklich an den Worten ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ fest. Aus diesem Grund sagt der Erhabene:

 „Wer sich Allāh völlig hingibt und dabei Gutes tut, der hält sich an die festeste Handhabe.“ [Luqmān 31:22]                                                      

Mit der festen Handhabe ist das Bekenntnis ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ gemeint. Demnach macht Allāh das Befolgen Seiner Gesetzgebung zu einer Voraussetzung.

Dies sind die Bedingungen von den Worten ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘. Es geht jedoch nicht allein darum, sie auswendig zu lernen, denn manch einfacher Muslim hat sie erfüllt, könnte sie jedoch nicht aufzählen, wenn es vom ihm verlangt würde. Und wie viele gibt es, die sie auswendig können, jedoch Dinge tun, die ihnen widersprechen. Es geht also um das Wissen und Handeln, damit der Mensch somit wirklich zu den Leuten des Bekenntnisses ‚Es gibt keinen Gott außer Allāh‘ und des Tauḥīds gehört.

[Scheich ʿAbdurrazzāq al-Badr, Die Schlüssel des Guten]