[009] Die Rechte der Allgemeinheit der Muslime -
Rechte natürlichen Ursprungs die durch die Scharia bekräftigt werden
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An-Nawawīs vierzig Ḥadīṯe mit den Ergänzungen von Ibn Rajab
Ein umfassendes Werk über die Grundlagen des Islams und die wichtigsten Prinzipien der islamischen Rechtsprechung (ar. Šarīʿah) – in 50 Überlieferungen. Mit den Ergänzungen von Ibn Raǧab.
| Titel | : | An-Nawawīs vierzig Ḥadīṯe mit den Ergänzungen von Ibn Rajab |
| Autor | : | Imām An-Nawawī |
| Auflage | : | 1. Auflage – 1446 n.H. | 2025 n.Chr. |
| Herausgeber | : | Eyad Hadrous |
| ISBN | : | 978-3-942682-22-0 |
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Scheich Ibnu ʿUthaymīn (raḥimahullāh) wurde gefragt: „Salafī“, „Ikhwānī“, „Tablīgī“, „Dschihādī“ - gibt es noch andere Gruppierungen? Wer liegt nun richtig?
Er sagte:
Ein Bruder sagt, dass wir ein Problem mit islāmischen Dschamāʿat (Gruppierungen) haben und nennt als Beispiele die Dschamāʿat at-Tablīg, die Dschamāʿat as-Salafiyyīn, die Dschamāʿat
al-Ikhwān und die Dschamāʿat al-Dschihād.
Nun, wenn man ein Mitglied einer dieser Gruppen fragt:
1. „Bist du der Meinung, dass du auf dem richtigen Weg bist oder auf dem falschen?“, dann wird er antworten: „Ich bin der Überzeugung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“
2. Fragt man ihn: „Willst du al-Haqq (die Wahrheit) oder al-Bātil (das Falsche)?“, wird er antworten: „Ich will die Wahrheit.“
3. Fragt man ihn weiter: „Bist du fehlbar oder Maʿsum (unfehlbar)?“ Antwortet er darauf: „Ich bin unfehlbar“, dann irrt er sich, denn er ist fehlbar, denn mit dieser Antwort hat er gezeigt, dass er fehlbar ist. Versteht ihr? Antwortet er: „Ich bin fehlbar“, dann sagen wir: „Alles Lob gebührt Allāh, das ist genau das, was wir suchen.“
Jedem Mitglied einer dieser Gruppen stellen wir diese drei Fragen.
Nun, wenn die Antworten alle richtig beantwortet wurden, sagen wir, dass sie sich einig sind und sich anschauen sollen, wie die Altvorderen (Salaf) lebten und anschließend ihre Vorgehensweise mit der
der Altvorderen (Salaf) vergleichen sollen. Ist ihre Vorgehensweise mit jener der Salaf deckungsgleich, dann sind sie auf dem rechten Weg; ist dies aber nicht der Fall, dann liegen sie falsch. Ganz gleich, ob es sich um die Gruppe der Tablīg, der Salafiyyīn, der Dschihādiyyīn oder der Ikhwān al-Muslimīn handelt.
Jeder, der erkennt, dass er einen Fehler macht, sollte sich von diesem Fehler abwenden und das Richtige tun.
So sagt Allāh ʿazza wa dschall: „Aber nein, bei deinem Herren! Sie glauben nicht eher, bis sie dich über das richten lassen, was zwischen ihnen umstritten ist, und hierauf in sich selbst keine Bedrängnis finden durch das, was du entschieden hast, und sich in voller Ergebung fügen.“ [an-Nisāʾ, 4:65]
[Wie lange soll diese Uneinigkeit noch andauern?]
al-Ikhwān und die Dschamāʿat al-Dschihād.
Nun, wenn man ein Mitglied einer dieser Gruppen fragt:
1. „Bist du der Meinung, dass du auf dem richtigen Weg bist oder auf dem falschen?“, dann wird er antworten: „Ich bin der Überzeugung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“
2. Fragt man ihn: „Willst du al-Haqq (die Wahrheit) oder al-Bātil (das Falsche)?“, wird er antworten: „Ich will die Wahrheit.“
3. Fragt man ihn weiter: „Bist du fehlbar oder Maʿsum (unfehlbar)?“ Antwortet er darauf: „Ich bin unfehlbar“, dann irrt er sich, denn er ist fehlbar, denn mit dieser Antwort hat er gezeigt, dass er fehlbar ist. Versteht ihr? Antwortet er: „Ich bin fehlbar“, dann sagen wir: „Alles Lob gebührt Allāh, das ist genau das, was wir suchen.“
Jedem Mitglied einer dieser Gruppen stellen wir diese drei Fragen.
Nun, wenn die Antworten alle richtig beantwortet wurden, sagen wir, dass sie sich einig sind und sich anschauen sollen, wie die Altvorderen (Salaf) lebten und anschließend ihre Vorgehensweise mit der
der Altvorderen (Salaf) vergleichen sollen. Ist ihre Vorgehensweise mit jener der Salaf deckungsgleich, dann sind sie auf dem rechten Weg; ist dies aber nicht der Fall, dann liegen sie falsch. Ganz gleich, ob es sich um die Gruppe der Tablīg, der Salafiyyīn, der Dschihādiyyīn oder der Ikhwān al-Muslimīn handelt.
Jeder, der erkennt, dass er einen Fehler macht, sollte sich von diesem Fehler abwenden und das Richtige tun.
So sagt Allāh ʿazza wa dschall: „Aber nein, bei deinem Herren! Sie glauben nicht eher, bis sie dich über das richten lassen, was zwischen ihnen umstritten ist, und hierauf in sich selbst keine Bedrängnis finden durch das, was du entschieden hast, und sich in voller Ergebung fügen.“ [an-Nisāʾ, 4:65]
[Wie lange soll diese Uneinigkeit noch andauern?]
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